Mit dem Kaminofen richtig heizen: Darauf sollten Sie achten
Den eigenen Kaminofen zu nutzen, stellt im Normalfall kein großes Problem dar – dennoch gibt es gewisse Aspekte, die Sie beachten sollten, um Ihren Ofen richtig zu nutzen. So lässt sich sicherstellen, dass der Kaminofen zur positiven Wirkung im Haushalt beiträgt und sich effizient betreiben lässt. Doch worauf genau kommt es an, um mit dem eigenen Kaminofen richtig zu heizen? Hier in diesem Beitrag stellen wir Ihnen vor, wie Ihr Ofen das Brennmaterial effizient verbrennt.

Unsere Tipps: So heizen Sie gut und effizient
Mit einem modernen Kaminofen sorgen Sie für die beste Verbindung aus Wärme und Komfort. Mit unseren praktischen Tipps profitieren Sie von einem wunderschönen Flammenbild, welches Ihren Wohnraum effizient und ökologisch beheizt. Nutzen Sie Ihren Kaminofen richtig!
1) Achten Sie auf eine ausreichende Luftzufuhr.
Um sicherzustellen, dass Ihr Kaminofen überhaupt brennt, ist Luft erforderlich. Achten Sie auf eine laufende Luftzufuhr, sodass der nötige Sauerstoff in den Brennraum eindringen kann: je besser die Luftzufuhr ist, desto kräftiger brennen auch die Holzscheite.
Gut zu wissen: Sobald alle Scheite brennen, können Sie die Luftzufuhr wieder verringern – wichtig ist jedoch, die Luft während des Abbrennens nicht zu stark zu verringern, da dies Ruß und neue Giftstoffe zur Folge haben kann.
2) Die geeignete Wetterlage ist entscheidend.
Auch wenn sich Ihr Kaminofen im Inneren Ihres Hauses befindet, spielt das Wetter vor Ort eine wichtige Rolle – insbesondere die sogenannte Inversionswetterlage sorgt dafür, dass Ihr Schornstein schlecht zieht und es somit zu einer deutlich höheren Feinstaubbelastung kommt. Überdies kann sich auch das Sommerwetter negativ auf den Betrieb Ihres Kaminofens auswirken: Viel Feuchtigkeit und zu hohe Temperaturen schaden dem Ofen und sollten vermieden werden.
3) Setzen Sie auf passende Brennmaterialien.
Vermeiden Sie es, Holz mit Beschichtung oder Rückständen von Kleber, Lacken oder Ähnlichem zu verwenden, da so Chemikalien und andere schädliche Substanzen freigesetzt werden können. Greifen Sie möglichst auf naturbelassenes Brennholz in Form von Scheiten zurück – so garantieren Sie nicht nur einen sichereren Betrieb, sondern auch ein viel schöneres Feuer.
4) Greifen Sie auf trockenes Holz zurück.
Tipp: Wenn Sie Ihren Kaminofen reibungslos betreiben wollen, sollten Sie stets auf trockenes Brennholz setzen.
Das frisch geschlagene Holz aus dem Wald verfügt häufig über 50 bis 60 Prozent Wasser. Bevor Sie dieses sorglos im Kaminofen verbrennen können, muss es rund zwei Jahre trocknen – Harthölzer wie die Robinie oder die Eiche benötigen sogar noch mehr Zeit. Damit einer effizienten und guten Verbrennung nichts mehr im Weg steht, ist es wichtig und gesetzlich vorgeschrieben, dass die Restfeuchte unter 20 Prozent liegt.
Bestimmen Sie die Restfeuchte Ihres Holzes.
Um die Restfeuchte Ihres Holzes zu bestimmen, gibt es mehrere Verfahren: Sowohl der elektrische Widerstand als auch die elektrische Leitfähigkeit können hierbei eine exakte Angabe der Restfeuchtigkeit liefern. Gleiches gilt für diverse Testverfahren, die wir Ihnen in unserem Beitrag zur Ermittlung der Restfeuchte Ihres Brennholzes genauer vorstellen.
5) Profitieren Sie von der richtigen Holzmenge.
Nicht nur Feuchtigkeitsgrad und Material sind bedeutend für das richtige Heizen – auch auf die passende Menge Holz kommt es an. Achten Sie daher darauf, dass beim Anzünden nicht zu viel Holz im Ofenschacht liegt. Meist lohnt es sich, das neue Holz Schritt für Schritt in den Kaminofen zu geben und für eine konstante Luftzufuhr zu sorgen – so fangen alle Scheite Feuer und entwickeln sich in der gewünschten Struktur. Achtung: Zu viel Holz erschwert den Prozess und Ihr Ofen heizt nicht richtig.
6) Achten Sie stets auf einen sauberen Ofen.
Ein sauberer Kaminofen bedeutet gleichzeitig effiziente und sichere Wärme. Ist Ihr Brennraum unsauber oder Ihr Aschekasten voll, erschwert dies, dass das Feuer reibungslos entsteht. Auch wenn der Kaminofen nicht von Beginn an wieder ausgeht, beeinträchtigt Schmutz den Brennvorgang erheblich.
Tipp: Achten Sie aus diesem Grund darauf, die Bestandteile des Ofens regelmäßig mit passenden Hilfsmitteln zu reinigen.
7) Halten Sie Schornstein und Ofenrohre sauber.
Nicht nur der Ofen selbst, sondern auch die direkt damit verbundenen Komponenten sollten in jeder Hinsicht sauber bleiben. Prüfen Sie den Schornstein und die Ofenrohre regelmäßig auf Rußablagerungen und säubern Sie die entsprechenden Stellen mit einer Ofenrohrbürste. Wenn Sie Ihren Ofen häufig nutzen, reicht es nicht aus, auf den Besuch des Schornsteinfegers zu warten – prüfen Sie die gefährdeten Stellen eigenständig, um Glanzruß und Rußbrand zu vermeiden.

Die passenden Kaminöfen für Ihre Einrichtung
Bei uns haben Sie die Wahl aus guten und innovativen Kaminöfen – diese entsprechen dem neusten Stand der Technik und lassen Sie von einer einzigartigen Flammenbildung profitieren. Sowohl in rustikaler Optik als auch im modernen Stil machen die Kaminöfen einen guten Eindruck. Entscheiden Sie sich selbst für das passende Modell und setzen Sie auf moderne Konstruktionen.
FAQ
Wieviel Sauerstoff benötigt der Kaminofen?
Achten Sie auf eine laufende Luftzufuhr, sodass der nötige Sauerstoff in den Brennraum eindringen kann. Sobald alle Scheite brennen, können Sie die Luftzufuhr wieder verringern – wichtig ist jedoch, die Luft während des Abbrennens nicht zu stark zu verringern, da dies Ruß und neue Giftstoffe zur Folge haben kann.
Welche Brennmaterialien kann ich für den Kaminofen nutzen?
Vermeiden Sie es, Holz mit Beschichtung oder Rückständen von Kleber, Lacken oder Ähnlichem zu verwenden, da so Chemikalien und andere schädliche Substanzen freigesetzt werden können. Damit einer effizienten und guten Verbrennung nichts mehr im Weg steht, ist es außerdem wichtig und gesetzlich vorgeschrieben, dass die Restfeuchte unter 20 Prozent liegt.


